Medienkompetenz Connect

medius 2026: Ausschreibung für herausragende medienpädagogische Abschlussarbeiten

Mit dem medius 2026 startet erneut die Ausschreibung für eine der wichtigsten Auszeichnungen für den medienpädagogischen wissenschaftlichen Nachwuchs im deutschsprachigen Raum. Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK), das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. (DKHW), die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) rufen Studierende und Hochschullehrende auf, herausragende Abschlussarbeiten einzureichen, die sich mit aktuellen und innovativen Aspekten aus dem Medienbereich, der Medienwissenschaft, der Medienbildung oder Themen des Jugendmedienschutzes auseinandersetzen.

Zum 25. November: Zwischen leuchtenden Gesten und gelebter Verantwortung gegen Gewalt an Frauen

Gewalt gegen Frauen zeigt sich heute sowohl im alltäglichen Umfeld als auch in digitalen Räumen, in denen Abwertung und Bedrohung nahtlos weiterwirken. Der 25. November macht sichtbar, dass es dafür mehr braucht als symbolische Gesten, nämlich konsequentes Handeln, mediale Aufklärung und Räume, in denen Erfahrungen ernst genommen werden.

JIM-Studie 2025 veröffentlicht

Die JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) zeigt deutlich, dass KI für Jugendliche inzwischen längst kein Trend mehr ist, sondern dass sie KI-Tools ganz selbstverständlich als hilfreiches Werkzeug in ihrem Alltag nutzen. Gleichzeitig bleiben viele Nutzungsmuster stabil. Das Smartphone steht im Mittelpunkt des Medienhandelns, die Selbstregulation ist schwierig.
Was bedeutet das für die medienpädagogische Arbeit?

Medienzentralen.de – Ein Jahr nach dem Relaunch: Wie das Medienportal medienpädagogische Arbeit bereichert

Ein Jahr nach dem Relaunch präsentiert sich das Medienportal medienzentralen.de
als moderne, benutzerfreundliche Plattform für hochwertige Bildungsmedien. Es bietet kirchlichen Mitarbeitenden, Lehrkräften und Pädagog:innen geprüfte, rechtssichere Materialien für eine reflektierte und praxisnahe Medienarbeit.

Woran wir gerade arbeiten – November 2025

9. November als „Schicksalstag der Deutschen“. Er erinnert an Lichtblicke wie den Fall der Berliner Mauer, aber auch an die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte, allen voran die Reichspogromnacht von 1938. Verschwörungserzählungen und Feindbilder verbreiten sich in Sozialen Medien oft subtil, in vermeintlichen Witzen, Memes oder vorgeblich „kritischen“ Kommentaren. Hier entscheidet sich, ob digitale Kommunikation Räume des Dialogs oder der Ausgrenzung schafft. Medienkompetenz bedeutet in diesem Kontext auch, solche Mechanismen zu erkennen, zu benennen und ihnen entschieden entgegenzutreten, durch Wissen, Aufklärung und Haltung.

Alumni-Treffen 2025: Pornokompetenz, KI als medienpädagogische Herausforderung und Filmpädagogik

Über 30 Absolvent:innen des Zertifikatskurses Medienpädagogische Praxis (#mepps) kamen vom 10. bis 12. Oktober 2025 zum elften Alumni-Treffen in Siegburg zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen wie sexuelle Medienbildung, Künstliche Intelligenz und Filmpädagogik, ergänzt durch Workshops und ein Barcamp, das den fachlichen Austausch und die Vernetzung der Alumni weiter stärkte.

Jud Süß 2.0 – Vom NS- zum Online-Antisemitismus

„Jud Süß 2.0″ dokumentiert die visuellen Wurzeln eines neuen Antisemitismus im Internet und in Social Media und zieht dabei eine historische Linie zur Bildpropaganda des Nationalsozialismus: Wirken Klischees, Stereotype und Narrative von NS-Filmen wie „Jud Süß“, „Die Rothschilds“ oder „Der ewige Jude“ bis ins heute hinein? Wo finden sich Kontinuitäten der Filmsprache dieser bis heute nicht freigegebenen NS-Propagandawerke zu Inhalten auf rechten Plattformen oder in Wahlkampagnen rechtsextremer Politiker?

Woran wir gerade arbeiten – Oktober 2025

Künstliche Intelligenz (KI) prägt zunehmend unseren digitalen Alltag, von der Erstellung von Texten und Bildern bis hin zur Informationsvermittlung. Der Newsletter im Oktober beleuchtet, wie KI unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit verändert und welche Rolle Medienkompetenz dabei spielt, zwischen echten und generierten Inhalten zu unterscheiden.

Woran wir gerade arbeiten – September 2025

In digitalen Räumen verschwimmen zunehmend die Grenzen zwischen Meinung, Information und Inszenierung. Der Newsletter greift die Bedeutung von Medienkompetenz als Orientierungshilfe in einer komplexen Informationslandschaft auf und zeigt, wie die Arbeit von medienkompetenz CONNECT die Anliegen der früheren Clearingstelle fortführt und weiterentwickelt.

„Handys aus“ – Smartphone-Verbot an Schulen bleibt heißes Eisen

Das Thema wird seit geraumer Zeit intensiv diskutiert und eine bundeseinheitliche Regelung scheint derzeit offenbar ausgeschlossen: Das Smartphone-Verbot in Schulen. Das Handy wird zunehmend aus deutschen Klassenzimmern verbannt und das ist nicht unumstritten. Während einige Bundesländer rigoros Verbote aussprechen, sind andere vorsichtiger. Gerade erst wurde das Smartphone-Verbot in Sachsen konkret und verursachte einen regelrechten Aufschrei. Was ist nun der Status quo in den Ländern und welche Positionen gibt es dazu? Wir versuchen, einen Überblick über den vorläufigen Stand zu geben.