Kategorie: <span>Erwachsenenbildung</span>

Der Tatortreiniger: E.M.M.A. 206

In der Folge „E.M.M.A. 206“ aus der Serie „Der Tatortreiniger“ begegnet Schotty einer künstlichen Intelligenz in menschlicher Gestalt. Aus dem satirischen Gespräch über Gefühle, Bewusstsein und Geschlechterrollen wird ein überraschend aktueller Anlass, um über KI, digitale Nähe und gesellschaftliche Verantwortung nachzudenken. Was 2016 noch wie Zukunftsmusik wirkte, berührt heute zentrale Fragen der Medienbildung: Wie verändert KI unser Miteinander? Welche Rollenbilder werden durch Technik fortgeschrieben? Und wo beginnt die Grenze zwischen echter Beziehung und bloßer Simulation?

Weltkarriere einer Lüge – Die Protokolle der Weisen von Zion

Der Dokumentarfilm „Weltkarriere einer Lüge“ von Felix Moeller beschäftigt sich mit der Entstehung und Verbreitung antisemitischer Verschwörungserzählungen rund um die „Protokolle der Weisen von Zion“ und zeigt, wie sich historische Hasspropaganda bis heute in digitalen Öffentlichkeiten, Sozialen Medien und aktuellen Verschwörungsnarrativen fortsetzt. Dabei verbindet die Dokumentation historische Aufarbeitung mit Fragen rund um Desinformation, Algorithmen, KI-generierte Inhalte und die Wirkung medialer Bilder. Begleitende Arbeitsmaterialien ermöglichen eine vertiefende Auseinandersetzung in schulischen und außerschulischen Bildungskontexten.

MONOCHROME

Thomas und Marie kommunizieren über eine Online-Dating-Plattform. Die Beziehung wirkt vertraut und emotional. Als Thomas schließlich ein reales Treffen vorschlägt, offenbart Marie ein Geheimnis: Die weiße Frau, die er zu sehen glaubt, ist ein KI-generiertes Deep Fake – Marie ist in Wirklichkeit eine schwarze Frau. Eine eskalierende Konfrontation geprägt von Rassismus, Hass und ideologischer Verblendung entwickelt sich.

Vor 60 Jahren endete das Zweite Vatikanische Konzil: Was Kirche über Medien sagt und was Medien über das Konzil sagen

Das Zweite Vatikanische Konzil markierte einen tiefgreifenden Wendepunkt für die katholische Kirche und prägte ihr Verständnis von Kommunikation, Medien und gesellschaftlicher Verantwortung neu. Seine Aussagen zur Medienethik, zur Bedeutung wahrhaftiger Information und zur Notwendigkeit professioneller Medienbildung sind bis heute überraschend aktuell. Zugleich zeigt sich, wie sehr die damaligen Impulse die heutige Auseinandersetzung mit digitalen Medien, Verantwortung und Kommunikation prägen.

Zum 25. November: Zwischen leuchtenden Gesten und gelebter Verantwortung gegen Gewalt an Frauen

Gewalt gegen Frauen zeigt sich heute sowohl im alltäglichen Umfeld als auch in digitalen Räumen, in denen Abwertung und Bedrohung nahtlos weiterwirken. Der 25. November macht sichtbar, dass es dafür mehr braucht als symbolische Gesten, nämlich konsequentes Handeln, mediale Aufklärung und Räume, in denen Erfahrungen ernst genommen werden.